Integrale Meditation

 

In vielen spirituellen Traditionen hat sich eine Meditationsform entwickelt, bei der alles, was auftaucht, beobachtet wird.

Hier besteht die Gefahr, dass man alles nur noch von außen wahrnimmt und sich nicht mehr wirklich berühren lässt.

Für Menschen, die dazu neigen zu dissoziieren und kaum Zugang zu ihren Gefühlen haben, ist das eher schädlich.

 

Wir kommen nicht an uns vorbei

 

Beim Meditieren geht es nicht darum, die eigentlichen Themen des Lebens zu vermeiden. Auch als Spiritual Bypassing bekannt (übersetzt: spirituelle Vermeidung – oder ganz salopp: Scheinheiligkeit).

Sinn der Meditation ist es nicht, das Leben nur noch passiv zu beobachten oder bestimmte Aspekte der Realität zu vermeiden, um direkt ein paar Stufen höher Richtung Heiligen Schein zu hüpfen. Vielmehr geht es darum, bei sich zu bleiben und zu sich zu kommen. Es ist eine Rückverbindung zu Dir selbst, die Dir ermöglicht mit tieferen Ebenen Deines Seins in Berührung zu kommen.

Im therapeutischen Kontext ist es daher nach wie vor wichtig zu erkennen, welche Gefühle ich vermeide und welche Grundüberzeugungen mich davon abhalten, meine wirklichen Bedürfnisse und Wünsche zu leben.

 

Mit einem stilleren Geist schauen, anstatt durch den Raum zu irren

 

Meditation ist ein Mittel um stärker mit Dir und dem Leben (dessen Ausdruck Du ja bist) in Kontakt zu kommen und zu lauschen, was sich wirklich durch Dich ausdrücken will.

Die erste und wichtigste Beziehung ist die Beziehung zu Dir selbst, wenn das klar wird, dann kann Deine Reise neu beginnen.

 

Falls Dich das anspricht: Ich freue mich auf eine Begegnung mit Dir!